Parodontosebehandlung 2018-02-17T13:24:15+00:00

Parodontose: Untersuchung des Mundinnenraums

Parodontosebehandlung

Eine Parodontitis – umgangssprachlich auch als „Parodontose“ bekannt – ist eine entzündlich-bakterielle Erkrankung des Zahnbettes. Langfristig und unbehandelt führt sie zu Zahnlockerung und Zahnverlust. Denn dabei siedeln sich bakterielle Beläge zwischen Zahn und Zahnfleisch an, die die entsprechende Zahnregion angreifen. Im späteren Verlauf weitet sich die Erkrankung auf den ganzen Zahnhalteapparat und die Kieferknochen aus.

Eine Parodontitis beginnt in der Regel schleichend und unbemerkt. Erste merkliche Warnsignale können leichte Blutungen beim Zähneputzen, Lockerungen der Zähne sowie eine generelle Neigung des Körpers zu Entzündungen sein. Zu diesem Zeitpunkt ist die Parodontitis allerdings oft schon weiter fortgeschritten. Regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind daher die beste Vorsorge. Weitere Informationen rund um die Symptome, Ursachen und Vorbeugung von Parodontose finden Sie in unserem Ratgeber „Parodontose: Ursachen, Risiken und Behandlung“.

Mit freundlicher Genehmigung der Initiative ProDente e.V.

Parodontitis: Ursachen & Folgen

Neben genetischen Faktoren sind vor allem folgende Umstände für eine Entstehung von Parodontitis förderlich:

  • Unzureichende Mundhygiene und falsche Ernährung
  • Schmutznischen an Zähnen (überstehende Füllungen, Kronen, etc.)
  • Geschwächtes Immunsystem, erhöhter Stress, gestörte Darmflora
  • Übersäuerung des Organismus, Vitamin- und Mineralienmangel
  • Rauchen, unregelmäßige Zahnbelastungen

Parodontitis ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Denn das Gefährliche an der Parodontitis ist: Sie kann nicht nur das Gebiss zerstören und zu Mundgeruch führen, sondern auch schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen:

  • Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes, Thrombosen
  • Infektionen der Lunge und an künstlichen Gelenken
  • Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten

So funktioniert die Parodontosebehandlung

Eine Parodontosebehandlung hat zunächst das Ziel, Schmutznischen und Zahnfehlbelastungen zu beseitigen. Nach einer gründlichen Vorreinigung (professionelle Zahnreinigung) legt der behandelnde Zahnarzt dann die Maßnahmen für die einzelnen Zähne, die meist unterschiedlich stark betroffen sind, fest: Dabei können Maßnahmen von der Reinigung der Zahnfleischtaschen über die Politur der Wurzeloberflächen bis hin zur künstlichen Bildung eines neuen Kieferknochens reichen.

Darüber hinaus leiten wir Maßnahmen ein, um das Immunsystem zu stärken, die natürliche Darmflora wiederherzustellen und den Organismus zu entsäuern und entschlacken. Anschließend beraten wir betroffene Patienten ausführlich über eine gesunde Ernährung und optimale Mundpflege. Zusammenfassend kann man sagen, dass eine Parodontosebehandlung und -prophylaxe immer auch eine Ganzkörperprophylaxe ist.

Parodontitisfrei bleiben durch regelmäßige Nachsorge

Zur Gesunderhaltung des Zahnapparates sind nach einer Parodontosebehandlung regelmäßige professionelle Zahnreinigungen notwendig. Dabei geht es dann grundlegend darum, die Bildung neuer Bakterienherde im Zahnfleisch zu verhindern.

Kontakt aufnehmen

Haben Sie Fragen zum Thema Parodontosebehandlung?

Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern weiter.
Kontakt aufnehmen